Im August 2018 begann Greta Thunberg mit ihrem Schulstreik. Zuerst war sie allein, doch mit der Zeit fand sie Nachahmer. Mittlerweile streiken Schüler in 110 Ländern weltweit jeden Freitag für eine bessere Klimapolitik. Allein in Deutschland gab es am 15. März Demonstrationen in mehr als 210 Städten.

In einer ersten feierlichen Vergaberunde haben Bürgermeister Andreas Lutz und Mitglieder des Arbeitskreises Energie die ersten 32 Plaketten der "Grünen Hausnummer" an klimabewusste Hauseigentümer der Gemeinde übergeben.

EW OPF Plakette Die grüne Hausnummer 15x15Im Oktober erhielten alle Haushalte in der Gemeinde den Infoflyer mit dem Bewerbungsbogen. Die eingegangenen 32 Bewerbungen übertrafen weit die Erwartungen der Aktiven des Arbeitskreises, die in etlichen Treffen die Kampagne geplant, den Kriterienkatalog entwickelt und alle Materialien selbst entworfen haben. Drei Kriterien aus einem Kriterienkatalog müssen erfüllt sein, um eine Plakette zu erhalten.

Die Vergabekriterien umfassen Photovoltaik, Solarthermie, regenerative Zentralheizung, Blockheizkraftwerk, nachträgliche Wärmedämmung im Rahmen einer Altbausanierung, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Regenwassernutzung für Brauchwasser, besonders hoher Baustandard, Wohn- oder Geschäftsgebäude in Holzbauweise sowie besondere Maßnahmen in Betrieben.

Überraschend war nicht nur die hohe Teilnehmerzahl, sondern auch der hohe Anteil an Holzbauweise, Solarthermie und einer Bauweise, die über der im Baujahr geforderten Effizienzstufe liegt. Der Anteil von 70 Prozent bei Photovoltaikanlagen lässt sicher noch Luft nach oben, denn angesichts der hohen Wirtschaftlichkeit gehört die solare Stromerzeugung schon fast zur Standardausrüstung energiebewusster Hauseigentümer. Erstaunlich  ist hier, dass bereits mehr als jede dritte PV-Anlage durch einen Batteriespeicher ergänzt ist!

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Die gut sichtbare Auszeichnung soll auch weiteren Bürgerinnen und Bürgern Lust und Mut machen, die Modernisierung des eigenen Heims und Energieeffizienzmaßnahmen in Unternehmen anzugehen!

Alle Infos zur Grünen Hausnummer und zur Bewerbung finden Sie auf unserer Homepage hier oder auf dem Handzettel, der in der Gemeinde aufliegt, bzw. hier heruntergeladen werden kann:

Arbeitskreis und Bürgermeister freuen sich auf viele weitere Bewerbungen!

Am 30. März ist es wieder soweit: Um 20.30 Uhr Ortszeit machen Millionen Menschen und Gemeinden auf der ganzen Welt für eine Stunde das Licht aus. Das ist die Earth Hour. Gemeinsam setzen wir so ein starkes Zeichen für einen lebendigen Planeten und fordern mehr Klimaschutz.

1800x500 Earth Hour 2019 Banner c wwfWenn wir es nicht schaffen, die Erderhitzung auf 1,5° zu beschränken, wird das katastrophale Konsequenzen haben, für uns Menschen und für die Natur. Durch die Erderhitzung droht jede sechste Art auszusterben. Die Klimakrise ist eine der größten Bedrohungen für unseren lebendigen Planeten.

Bereits zum fünften Mal initiiert der Arbeitskreis Energie Oberpframmern eine Aktion zur Earth Hour. Die letzten vier Jahre beteiligten sich auf Initiative des Arbeitskreises bereits alle Gaststätten im Ort und luden anlässlich der Earth Hour zum Candle Light Dinner ein.

Und auch dieses Jahr gibt es die feinen italienischen Spezialitäten im BelPaese wieder bei Kerzenschein!

Zum fünfjährigen Jubiläum der Earth-Hour-Teilnahme in Oberpframmern hat sich der Arbeitskreis noch etwas ganz Besonderes ausgedacht: Zusammen mit unserem Sportgaststättenwirt laden wir zu einem „unplugged“-Konzert ins ANSTOSS ein. Ab 20.30 Uhr werden uns die Musiker und Musikerinnen von G:móre mit Irish Folk begeistern!

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Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen. Eine Tischreservierung wird empfohlen.

Bereits ab 18 Uhr gibt es unter dem Motto „Licht ist Leben“ Beratung zur Umrüstung auf LED-Lampen. Ewald Sutor wird an einem Stand viele Beispiele präsentieren und für Fragen und praktische Tipps bereitstehen.

2017 hat sich der Landkreis Ebersberg erstmalig an der Klima-Bündnis-Kampagne STADTRADELN beteiligt.

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Vom 1. bis 21. Juli 2017 hieß es "Radeln für ein gutes Klima". Ziele der  Kampagne sind, privat und beruflich möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen, sodass ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet und ein Zeichen für vermehrte Radförderung in der Kommune gesetzt wird - und letzendlich Spaß beim Fahrradfahren zu haben!

Die vier Kommunen Aßling, Glonn, Grafing und Oberpframmern haben individuell als eigene Kommune beim STADTRADELN teilgenommen. Mit durchschnittlich 3,2 km pro Einwohner lag Oberpframmern im Kommunenvergleich auf Platz eins, gefolgt von der Stadt Grafing mit 2,6 km pro Einwohner. Platz drei ging an den Markt Glonn mit 2,2 km pro Einwohner, der vierte Platz an die Gemeinde Aßling mit 0,8 km pro Einwohner.

Alle Ergebnisse und Preisträger finden Sie auf http://www.energiewende-ebersberg.de/Die_Preistraeger_2017.html

 

 

 

 

 

findet am Mittwoch, 8. Mai 2019 um 19 Uhr statt, Ort folgt.

Alle, die Energiewendeprojekte in unserer Gemeinde unterstützen wollen, sind herzlich eingeladen, ganz unverbindlich dazuzukommen.

Wir freuen uns auf neue Ideen, frischen Schwung und viele verschiedene Kompetenzen!