Wer mit dem Fahrrad zum Einkaufen fährt oder Lebensmittel beim Bauern im Ort kauft, mag sich nicht wie ein Retter der Welt fühlen – aber er leistet einen kleinen Betrag für ein umweltverträgliches Leben und gegen den Klimawandel. Wenn das aber immer mehr Menschen tun, wird es zum Trend, und wenn Millionen Menschen einem Trend folgen, bewegt sich was.

Viele kleine Maßnahmen sind notwendig auf dem Weg in eine Zukunft mit weniger Umweltbelastungen und CO2-Emissionen. Wir alle können dazu etwas beitragen! Lassen Sie sich von den folgenden Denkanstößen inspirieren…

Immer öfter hören wir in den Medien: Die Energiewende im Allgemeinen und insbesondere die EEG-Umlage seien schuld, dass die Strompreise für uns Verbraucher immer weiter steigen. Vertreter energieintensiver Industriebetriebe drohen darüber hinaus mit der Verlagerung von Produktion und Arbeitsplätzen ins Ausland – wegen der hohen Energiepreise.

Doch was sind die Fakten? Welche Interessen beeinflussen die öffentliche Darstellung?

RadSteinsee 01Was gibt es Schöneres als sich an einem heißen Sommertag in einem Badesee zu erfrischen? Reizvolle Ziele gibt es bei uns genug, allen voran den Steinsee und den Kastensee. In Kombination mit dem Rad macht es noch mehr Spaß und wird zur zweifach runden Sache: Gut für Ihre Fitness und gut für die Umwelt!
Der Arbeitskreis Energie Oberpframmern und der Aktionskreis Energiewende Glonn 2020 e.V. haben sechs Radrouten zu den beiden Seen zusammengestellt: aus unterschiedlichen Gemeinden, von beiden S-Bahnlinien aus und vom Isar-Inn-Panoramaradweg abzweigend.
Probieren Sie es aus und ermuntern Sie möglichst viele Menschen, das Gleiche zu tun: Steigen Sie um aufs Rad und genießen Sie die abwechslungsreiche Landschaft rund um die Seen!


Unsere Routenvorschläge (jeweils zum Steinsee und zum Kastensee):Radwegschild

1. Oberpframmern
2. Glonn
3. Isar-Inn-Panoramaradweg (ab Wolfersberg)
4. Kirchseeon S-Bahnhof
5. Grafing Bahnhof
6. Aying

Den Routenplan können Sie hier herunterladen.

Die Gemeinde Oberpframmern und der Arbeitskreis Energie Oberpframmern starten die Kampagne "Die grüne Hausnummer", eine Auszeichnung für besonders energieeffiziente Wohngebäude und Betriebe in Oberpframmern

EW OPF Plakette Die grüne Hausnummer 15x15Die Grüne Hausnummer ist eine Auszeichnung der Gemeinde Oberpframmern in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Energie Oberpframmern für Gebäudeeigentümer und ortsansässige Unternehmer, die besonders energieeffizient gebaut oder saniert haben. Mit der Plakette wird der Einsatz für den Klimaschutz honoriert und die guten Beispiele werden für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht.
In privaten Haushalten werden rund 85 Prozent des Energiebedarfs für Heizung und Warmwasser benötigt. Das Einsparpotenzial durch Sanierung der Gebäudehülle und -technik ist also groß. Die Bundesregierung hat als Ziel formuliert, bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen. Dazu ist es unverzichtbar, dass viele Hauseigentümer aktiv werden und ihr Haus auf den neuesten energetischen Stand bringen.
Die „Grüne Hausnummer”-Plakette wird zusätzlich zur bestehenden Hausnummer gut sichtbar am Haus angebracht.

 

Die Auszeichnung soll Lust und Mut machen, die Modernisierung des eigenen Heims und Energieeffizienzmaßnahmen in Unternehmen anzugehen!

Die Kosten für die Plaketten werden durch das Preisgeld des AK Energie Oberpframmern für den Energiepreis 2016 des Landkreises Ebersberg gedeckt. Die Plakette ist für Bewerber bzw. ausgezeichnete Gebäudeeigentümer kostenlos.

Wer kann mitmachen?
Hausbesitzer und Betriebe aus Oberpframmern, deren Gebäude mindestens drei Punkte des Kriterienkatalogs erfüllt, können sich mit der grünen Hausnummer auszeichnen lassen.

Die Vergabekriterien umfassen Photovoltaik, Solarthermie, regenerative Zentralheizung, Blockheizkraftwerk, nachträgliche Wärmedämmung im Rahmen einer Altbausanierung, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Regenwassernutzung für Brauchwasser, besonders hoher Baustandard, Wohn- oder Geschäftsgebäude in Holzbauweise sowie besondere Maßnahmen in Betrieben.

Wie kann ich mitmachen?
Dazu füllen Sie bitte das Bewerbungsformular (Seite 3 und 4 des Handzettels)  aus und schicken es an die Gemeindeverwaltung Oberpframmern. Diese prüft in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Energie, ob die Kriterien erfüllt sind1) und gibt Ihnen Bescheid, wann Sie die Plakette übergeben bekommen.

Alle Infos zur Grünen Hausnummer und zur Bewerbung finden Sie auf dem Handzettel, der in der Gemeinde aufliegt oder hier heruntergeladen werden kann:

Für Fragen wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

1) Die Daten werden ausschließlich für diesen Zweck gespeichert und nicht weitergegeben.
Der Arbeitskreis Energie Oberpframmern führt eine anonymisierte Statistik über die erfüllten Kriterien für alle vergebenen Plaketten.

Energie-Impuls-Beratung Oberpframmern

 

Sie möchten gerne etwas an oder in Ihrem Zuhause für die Umwelt tun und fragen sich, welche Maßnahmen sinnvoll sind und womit Sie am besten anfangen? Oder aber Sie haben ganz konkrete Fragen zu einem bestimmten Energiethema rund um Ihr Haus?

Um Ihnen den Start in Ihre persönliche Energiewende zu erleichtern, bietet die Gemeinde ab März 2017 allen interessierten Bürgern und Bürgerinnen eine halbstündige, individuelle Energie-Impuls-Beratung an. Für diesen Bürgerservice konnte die Gemeinde Bärbel Pöllmann, Architektin, Energieberaterin und Passivhausplanerin aus Baldham, gewinnen, die Sie kompetent und unabhängig zu Energieeinsparung und zum Einsatz erneuerbarer Energien bei privaten Wohngebäuden berät.

Die Beratung findet jeweils am letzten Donnerstagnachmittag im Monat - erstmalig am 30. März 2017 - im Rathaus Oberpframmern statt. Eine vorherige Terminvereinbarung ist zwingend erforderlich.

Vereinbaren Sie einen Termin:

Die Beratungen finden - nach Terminvereinbarung - in der Regel am letzten Donnerstag im Monat statt.

Für eine möglichst effiziente Beratung füllen Sie bitte im Vorfeld eine Checkliste aus (liegt in der Gemeinde auf, bzw. hier zum Herunterladen) und bringen zur Beratung Unterlagen nach Absprache mit.

Die Kosten für die Beratung trägt die Gemeinde.