Die Pflicht, alte Heizkessel unter bestimmten Voraussetzungen austauschen zu müssen, ist gesetzlich geregelt in der Energieeinsparverordnung (EnEV) in der aktuellen Fassung der EnEV 2014.

Die Regelungen der EnEV 2014 in Bezug auf Heizkessel im Einzelnen:
Ersetzt werden müssen

  • Konstanttemperatur-Heizkessel
  • die älter sind als 30 Jahre, gerechnet ab dem Jahr 2015, d.h. Kessel, die vor 1985 eingebaut wurden

Diese Regelung gilt jedoch nicht für Heizkessel in selbstgenutzten Ein- und Zweifamilienhäusern. Für Eigentümer von EFH oder ZFH, die am Stichtag 1.2.2002 in diesen Häusern mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben, gilt die Regelung der EnEV 2002 für Heizkessel weiter, sie haben daher keine Austauschpflicht. Im Falle eines Eigentümerwechsels entsteht allerdings eine Austauschpflicht binnen 2 Jahren.


Der gesamte Text der EnEV 2014 kann hier eingesehen werden.

Wer mit dem Fahrrad zum Einkaufen fährt oder Lebensmittel beim Bauern im Ort kauft, mag sich nicht wie ein Retter der Welt fühlen – aber er leistet einen kleinen Betrag für ein umweltverträgliches Leben und gegen den Klimawandel. Wenn das aber immer mehr Menschen tun, wird es zum Trend, und wenn Millionen Menschen einem Trend folgen, bewegt sich was.

Viele kleine Maßnahmen sind notwendig auf dem Weg in eine Zukunft mit weniger Umweltbelastungen und CO2-Emissionen. Wir alle können dazu etwas beitragen! Lassen Sie sich von den folgenden Denkanstößen inspirieren…

Mit verschiedenen Aktionen und Informationsveranstaltungen hat sich der Arbeitskreis in der Vergangenheit bereits für umweltfreundliche Mobilität eingesetzt. Bisher stand insbesondere das Fahrrad im Fokus.

Um nun detailliert zu erfahren, mit welchen Maßnahmen klimafreundliche Mobilität bei uns im Ort gefördert werden kann, startete der Arbeitskreis auf der Bürgerversammlung am 17.11.2017 eine Umfrage.

Etwa die Hälfte der Besucher der Bürgerversammlung beteiligte sich und gab ein schnelles Feedback zu den vier Themenbereichen Carsharing, Elektromobilität, Mitfahrbänken und Radverkehr. Die Auswertung der Rückmeldungen wird bei der Gewichtung zukünftiger Aktivitäten einfließen, Anregungen und Ideen werden gerne aufgegriffen. 

Der Arbeitskreis bedankt sich herzlich für die Teilnahme!

Der Fragebogen kann hier heruntergeladen werden. Wer sich bis Jahresende noch beteiligen möchte, kann den ausgefüllten Fragebogen gerne bei der Gemeinde abgeben oder als Scan senden an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Immer öfter hören wir in den Medien: Die Energiewende im Allgemeinen und insbesondere die EEG-Umlage seien schuld, dass die Strompreise für uns Verbraucher immer weiter steigen. Vertreter energieintensiver Industriebetriebe drohen darüber hinaus mit der Verlagerung von Produktion und Arbeitsplätzen ins Ausland – wegen der hohen Energiepreise.

Doch was sind die Fakten? Welche Interessen beeinflussen die öffentliche Darstellung?

Die Gemeinde Oberpframmern und der Arbeitskreis Energie Oberpframmern starten die Kampagne "Die grüne Hausnummer", eine Auszeichnung für besonders energieeffiziente Wohngebäude und Betriebe in Oberpframmern

EW OPF Plakette Die grüne Hausnummer 15x15Die Grüne Hausnummer ist eine Auszeichnung der Gemeinde Oberpframmern in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Energie Oberpframmern für Gebäudeeigentümer und ortsansässige Unternehmer, die besonders energieeffizient gebaut oder saniert haben. Mit der Plakette wird der Einsatz für den Klimaschutz honoriert und die guten Beispiele werden für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht.
In privaten Haushalten werden rund 85 Prozent des Energiebedarfs für Heizung und Warmwasser benötigt. Das Einsparpotenzial durch Sanierung der Gebäudehülle und -technik ist also groß. Die Bundesregierung hat als Ziel formuliert, bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen. Dazu ist es unverzichtbar, dass viele Hauseigentümer aktiv werden und ihr Haus auf den neuesten energetischen Stand bringen.
Die „Grüne Hausnummer”-Plakette wird zusätzlich zur bestehenden Hausnummer gut sichtbar am Haus angebracht.

 

Die Auszeichnung soll Lust und Mut machen, die Modernisierung des eigenen Heims und Energieeffizienzmaßnahmen in Unternehmen anzugehen!

Die Kosten für die Plaketten werden durch das Preisgeld des AK Energie Oberpframmern für den Energiepreis 2016 des Landkreises Ebersberg gedeckt. Die Plakette ist für Bewerber bzw. ausgezeichnete Gebäudeeigentümer kostenlos.

Wer kann mitmachen?
Hausbesitzer und Betriebe aus Oberpframmern, deren Gebäude mindestens drei Punkte des Kriterienkatalogs erfüllt, können sich mit der grünen Hausnummer auszeichnen lassen.

Die Vergabekriterien umfassen Photovoltaik, Solarthermie, regenerative Zentralheizung, Blockheizkraftwerk, nachträgliche Wärmedämmung im Rahmen einer Altbausanierung, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Regenwassernutzung für Brauchwasser, besonders hoher Baustandard, Wohn- oder Geschäftsgebäude in Holzbauweise sowie besondere Maßnahmen in Betrieben.

Wie kann ich mitmachen?
Dazu füllen Sie bitte das Bewerbungsformular (Seite 3 und 4 des Handzettels)  aus und schicken es an die Gemeindeverwaltung Oberpframmern. Diese prüft in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Energie, ob die Kriterien erfüllt sind1) und gibt Ihnen Bescheid, wann Sie die Plakette übergeben bekommen.

Alle Infos zur Grünen Hausnummer und zur Bewerbung finden Sie auf dem Handzettel, der in der Gemeinde aufliegt oder hier heruntergeladen werden kann:

Für Fragen wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

1) Die Daten werden ausschließlich für diesen Zweck gespeichert und nicht weitergegeben.
Der Arbeitskreis Energie Oberpframmern führt eine anonymisierte Statistik über die erfüllten Kriterien für alle vergebenen Plaketten.