Energie-Impuls-Beratung Oberpframmern

 

Sie möchten gerne etwas an oder in Ihrem Zuhause für die Umwelt tun und fragen sich, welche Maßnahmen sinnvoll sind und womit Sie am besten anfangen? Oder aber Sie haben ganz konkrete Fragen zu einem bestimmten Energiethema rund um Ihr Haus?

Um Ihnen den Start in Ihre persönliche Energiewende zu erleichtern, bietet die Gemeinde ab März 2017 allen interessierten Bürgern und Bürgerinnen eine halbstündige, individuelle Energie-Impuls-Beratung an. Für diesen Bürgerservice konnte die Gemeinde Bärbel Pöllmann, Architektin, Energieberaterin und Passivhausplanerin aus Baldham, gewinnen, die Sie kompetent und unabhängig zu Energieeinsparung und zum Einsatz erneuerbarer Energien bei privaten Wohngebäuden berät.

Die Beratung findet jeweils am letzten Donnerstagnachmittag im Monat - erstmalig am 30. März 2017 - im Rathaus Oberpframmern statt. Eine vorherige Terminvereinbarung ist zwingend erforderlich.

Vereinbaren Sie einen Termin:

Die Beratungen finden - nach Terminvereinbarung - in der Regel am letzten Donnerstag im Monat statt.

Für eine möglichst effiziente Beratung füllen Sie bitte im Vorfeld eine Checkliste aus (liegt in der Gemeinde auf, bzw. hier zum Herunterladen) und bringen zur Beratung Unterlagen nach Absprache mit.

Die Kosten für die Beratung trägt die Gemeinde.

Besuch des Erdgasspeicherwerks in Wolfersberg Auszug aus dem Energienutzungsplan (ENP), Gemeindesteckbrief Oberpframmern, S. 127: „Der Anteil erneuerbarer Energie an der Stromversorgung liegt nur bei unterdurchschnittlichen 13,3 %. - begründet ist dies vor allem durch den hohen Stromverbrauch der Gasspeicheranlage im Norden des Gemeindegebietes“.

Mit dieser Aussage war für den AK Energie Oberpframmern der Anstoß gegeben, die Industrieanlage der DEA Deutsche Erdöl AG (Eigentümer und Betreiber) unweit des Gewerbegebiets Aichs näher kennenzulernen.

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Bild 1: Die AK Energie-Besuchsdelegation auf dem Standort Wolfersberg

Der Kirchturm von Oberpframmern ist weithin sichtbar - und besonders imposant wirkt er, wenn er nachts angestrahlt wird. Drei Halogenstrahler waren dafür im Einsatz mit einer Gesamtleistung von 1200 Watt. Auch wenn die Beleuchtung nur jeweils von Einbruch der Dämmerung bis Mitternacht (im Winter) bzw. 1 Uhr (im Sommer) eingeschaltet wird, summierte sich der Verbrauch auf etwa 1500 Kilowattstunden im Jahr.

2014-07-09 Kirchenbeleuchtung Test

2015-08-11 Montage Kirchenbeleuchtung

Kirchenbeleuchtung LED und Halogen

Linkes Bild: Beim "Probeleuchten", Mitte: LED-Leuchte (links) kontra Halogenstrahler (rechts), rechtes Bild: Montage mit Unterstützung der Glonner Feuerwehr

Für unsere Aktion "Wir öffnen unsere Türen für die Energiewende" haben wir für jedes Haus einen Steckbrief erstellt, der die klimafreundlichen Technologien hervorhebt und beschreibt. Sie können sich diese Steckbriefe bei den einzelnen Häusern bei einem Besuch mitnehmen. Wir haben die Steckbriefe aber auch hier zum Download zur Verfügung gestellt.

 

  Pohl Dannemann Pelz Zankl Friedberger Kast Huber
Photovoltaik                
Solarthermie              
Holzpelletheizung              
Hackschnitzelheizung              
Stückholzheizung              
Blockheizkraftwerk              
Erdwärme              
Wärmedämmung              
Lüftungsanlage              
Flachdachbegrünung              
Plusenergiehaus              
Altbausanierung              
               
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Ende Januar war er fertig - der Energienutzungsplan, der auf einer umfassenden Datenerhebung und Analyse der Energieverbräuche und -bedarfe in allen Landkreisgemeinden beruht und im Detail Chancen und Möglichkeiten aufzeigt, wie die Energiewende vor Ort zu schaffen ist.

"Das Ziel, die globale Erwärmung des Klimas zu begrenzen, ist erreichbar, wenn die Gemeinden, die Bürger und Gewerbebetriebe durch die konsequente Erschließung der Potenziale mit großen und mutigen Schritten vorangehen," so Landrat Robert Niedergesäß im Vorwort der umfangreichen Ausarbeitung.

Für jede Landkreisgemeinde wurde ein eigener Steckbrief erstellt, der die Detailergebnisse pro Gemeinde anschaulich zusammengestellt, erläutert und interpretiert. Darauf aufbauend erhielt jede Gemeinde in diesen Steckbriefen eine priorisierte Liste mit möglichen Maßnahmen auf Gemeinde- und Kreisebene.

Der Arbeitskreis Energie traf sich Anfang Februar zu einem Workshop. Ziel war auf der Grundlage des Energienutzungsplanes und insbesondere des Oberpframmerner Gemeindesteckbriefes die vorgeschlagenen Maßnahmen zu bewerten, zu priorisieren und konkrete Handlungsschritte sowie Empfehlungen für den Oberpframmerner Gemeinderat zu erarbeiten.

Das Ergebnis des Workshops, vertieft und weiterverfolgt in den Arbeitskreistreffen, stellte das Vorstandsteam am 22. Juni dem Gemeindrat vor. Die Präsentation sehen sie hier.

Es werden viele Schritte notwendig sein, kleine und große, die bisweilen auch Mut zur Veränderung erfordern. Gemeinsam, mit vereinten Kräften, mit einem klaren Ziel und der Einsicht in die Notwendigkeit werden wir es schaffen! Der Arbeitskreis wird sich nach besten Kräften für die Umsetzung von Energieeinsparungen, Effizienzsteigerung und die Umrüstung auf Erneuerbare Energien einsetzen!