In einer ersten feierlichen Vergaberunde haben Bürgermeister Andreas Lutz und Mitglieder des Arbeitskreises Energie die ersten 32 Plaketten der "Grünen Hausnummer" an klimabewusste Hauseigentümer der Gemeinde übergeben.

EW OPF Plakette Die grüne Hausnummer 15x15Im Oktober erhielten alle Haushalte in der Gemeinde den Infoflyer mit dem Bewerbungsbogen. Die eingegangenen 32 Bewerbungen übertrafen weit die Erwartungen der Aktiven des Arbeitskreises, die in etlichen Treffen die Kampagne geplant, den Kriterienkatalog entwickelt und alle Materialien selbst entworfen haben. Drei Kriterien aus einem Kriterienkatalog müssen erfüllt sein, um eine Plakette zu erhalten.

Die Vergabekriterien umfassen Photovoltaik, Solarthermie, regenerative Zentralheizung, Blockheizkraftwerk, nachträgliche Wärmedämmung im Rahmen einer Altbausanierung, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Regenwassernutzung für Brauchwasser, besonders hoher Baustandard, Wohn- oder Geschäftsgebäude in Holzbauweise sowie besondere Maßnahmen in Betrieben.

Überraschend war nicht nur die hohe Teilnehmerzahl, sondern auch der hohe Anteil an Holzbauweise, Solarthermie und einer Bauweise, die über der im Baujahr geforderten Effizienzstufe liegt. Der Anteil von 70 Prozent bei Photovoltaikanlagen lässt sicher noch Luft nach oben, denn angesichts der hohen Wirtschaftlichkeit gehört die solare Stromerzeugung schon fast zur Standardausrüstung energiebewusster Hauseigentümer. Erstaunlich  ist hier, dass bereits mehr als jede dritte PV-Anlage durch einen Batteriespeicher ergänzt ist!

2018 01 16 Auswertung grHausnr

Die gut sichtbare Auszeichnung soll auch weiteren Bürgerinnen und Bürgern Lust und Mut machen, die Modernisierung des eigenen Heims und Energieeffizienzmaßnahmen in Unternehmen anzugehen!

Alle Infos zur Grünen Hausnummer und zur Bewerbung finden Sie auf unserer Homepage hier oder auf dem Handzettel, der in der Gemeinde aufliegt, bzw. hier heruntergeladen werden kann:

Arbeitskreis und Bürgermeister freuen sich auf viele weitere Bewerbungen!

Im Gemeindeblatt März haben wir für das Fachgespräch Energiewende am 14. März 2022 mit Hans Urban geworben: Photovoltaik und Speicher - Tempomacher für die Energiewende. Wegen der hohen Nachfrage war jedoch schon einige Tage vor dem Termin keine Anmeldung resp. Teilnahme mehr möglich.

Jetzt bietet die Energieagentur einen weiteren Termin an: Am Montag, 16.05.2022 von 19:00  bis 21:00 Uhr haben Sie bei der Online-Veranstaltung erneut die Chance, sich in einem spannenden Vortrag darüber zu informieren, wie Sie die Sonne effizient zur Stromerzeugung nutzen können.

Alle Infos und den Link für die Anmeldung finden Sie hier

Angesichts der momentan sehr hohen Nachfrage nach PV-Beratungen hat die Energieagentur ein neues Beratungsformat im Angebot: „Wie Sie zu Ihrer Photovoltaikanlage gelangen“ erfahren Sie in einer neuen Online-Basis-Beratung. Nach einem ersten Pilottermin Ende März 2022 fogen weitere Termine im 1. Halbjahr 2022: Jeweils am Mittwoch, 4. Mai, 1. Juni und 6. Juli 2022, immer von 16 bis 18 Uhr.

Die Teilnehmendenzahlen sind begrenzt, damit ausreichend Zeit für Fragen belibt. Eine Anmeldung ist erforderlich, alle Infos finden Sie hier auf der Homepage der Energieagentur Ebersberg-München.

Zu den aktuellen Veranstaltungshinweisen für den Landkreis Ebersberg gelangen Sie hier

 

... findet am Dienstag, 31. Mai 2022 um 19 Uhr im Stüberl der Mehrzweckhalle statt.

Am AK-Interessierte sind herzlich willkommen, uns und unsere Ziele in lockerer Runde kennenzulernen.

In einem Interview mit der Stiftung Energie & Klimaschutz spricht Hochschulprofesser Dr. Volker Quaschning über den Stand des Klimawandels und die Handlungsoptionen, die uns bleiben.

"Anders als bei einem großen Kometen, der in hoher Geschwindigkeit auf die Erde zurast, haben wir beim Klimawandel noch eine reelle Chance, das Schlimmste zu verhindern. Technisch und finanziell war es noch nie so einfach wie heute, die CO2-Emissionen auf Null zu bringen und den Klimawandel zu stoppen. Die Mittel sind verfügbar, die Zusammenhänge bekannt."

"Jenseits von Haushaltsplanungen und Koalitionsvertrag hat die Bundesregierung in Reaktion auf den Krieg einen Sonderetat von 100 Milliarden Euro für Investitionen in die Verteidigung aufgelegt. Mit 100 Milliarden ließen sich Solarkraftwerke mit einer Leistung von 200 GW bauen. Damit wäre ein großer Teil der Energiewende mit einem Beschluss finanziert. Wir sehen: An finanziellen Ressourcen mangelt es nicht. Es ist eine Frage der Prioritäten, wie wir sie einsetzen."

Lesen Sie das ganze Interview (vom 16.05.2022) hier