Andreas vom Felde

 

Starten wir mit einem kleinen Quiz, bei schon vier annähernd richtigen Antworten sind Sie außerordentlich gut!

1.      Seit wann wird die Windkraft genutzt?

2.      Seit wann gibt es Windkraftanlagen zur Stromerzeugung?

3.      Welche Nation hat bereits früh und als erste elektrische Windkraftanlagen des heutigen Typs in großem Umfang  genutzt (deckte damals bereits 3% des nationalen Strombedarfs)?

4.      Wann gab es weltweit das erste Einspeisegesetz?

5.      Welche Nation stellt heute (Stand 2014) die höchste Windenergieleistung pro Einwohner bereit?

6.      Welche installierte Leistung für Erneuerbare Energien ist in Deutschland (Stand 2014) die größere: Wind oder Solar?

7.      Wie hoch sind (Stand 2013) die Stromgestehungskosten von Windenergie im Vergleich zu Kohle und Gas?

8.      Um wieviel steigt der physikalisch erzielbare Energieertrag einer Windkraftanlage bei Verdoppelung der Windgeschwindigkeit?

 

Hier die Antworten rückwärts geschrieben:

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Haben sie es gewusst?

Bereits im November 2016 veröffentlichte das Umweltbundesamt (UBA) die Studie „Mögliche gesundheitliche Effekte von Windenergieanlagen“.

Die Studie untersucht umfassend die Auswirkungen von Windenergieanlagen (WEA): sowohl hörbaren Schall als auch tieffrequenten, nicht hörbaren Schall ("Infraschall"), Schattenwurf und Stroboskopeffekt, Lichtemissionen, Eiswurf und indirekte Wirkungen durch subjektive Wahrnehmungen. Dazu trug das UBA die Ergebnisse mehrerer Studien zusammen und kam zu dem Schluss, dass insgesamt gesehen für den Schutz der menschlichen Gesundheit bereits die meisten Probleme gelöst worden sind:

Die Städte, Märkte und Gemeinden im Landkreis Ebersberg haben einen gemeinsamen sachlichen Teilflächennutzungsplan zur Ausweisung von Konzentrationsflächen für Windkraftanlagen aufgestellt. Hierbei wurden anhand von verschiedenen Kriterien mögliche Standorte für Windkraftanlagen ermittelt und ausgewiesen. Ziel ist es, Windkraftanlagen möglichst konzentriert an günstigen Standorten zu bauen, sodass eine "Verspargelung" der Landschaft verhindert wird.

Auf ersten Karte sehen Sie die geplanten Konzentrationsflächen farbig schraffiert eingezeichnet. Die zweite Karte zeigt die privilegierten Flächen, also diejenigen Flächen, die ohne eine Konzentrationsflächenplanung für Windkraft ausgewiesen werden könnten.

Weitere Informationen zur Windenergie im Landkreis Ebersberg finden Sie auf den Seiten des Landkreises (http://energiewende-ebersberg.de/Windkraft.html).

Das Unternehmen Green City Energy, das einen Windpark im Ebersberger Forst plant, führt dort seit März 2013 eine Windmessung durch. Damit sollen belastbare Daten zur Wirtschaftlichkeit des geplanten Windparks gewonnen werden. Die Messung des Windes erfolgt in 140 m Höhe, also in Nabenhöhe der geplanten Windkraftanlagen. Zusätzlich sind 6 weitere Windmessgeräte auf verschiedenen Höhen des Mastes angebracht, sowie drei Windrichtungs- und Temperatursensoren. Seit April 2013 ist außerdem ein Batcorder am Mast installiert, der die Fledermaustätigkeiten in der Umgebung misst.

Mit der Messung erfüllt Green City Energy die zentralen Forderungen der beteiligten Gemeinden, die auch auf den Bürgerversammlungen zu diesem Thema laut geworden sind. Ein zusätzlicher Vorteil der Messung ist, dass sie auch belastbare Daten für andere Projekte im Landkreis liefert.

Die am 28.11.2013 vorgestellten Zwischenergebnisse sind positiv: Mit einer bisher ausgewerteten Durchschnittsgeschwindigkeit von 5,7 Metern pro Sekunde auf einer Messhöhe von 140 Metern ist der Standort nach aktuellem Stand und derzeitigen Rahmenbedingungen für einen wirtschaftlichen Betrieb von Windenergieanlagen geeignet.

Erfahren Sie mehr in der Pressemitteilung von Energiewende Ebersberg und Green City Energy.